Stadtstrand Kiel e.V.  

Das ist sicherlich eine der spannendsten Fragen. Die Ingenieure, mit denen wir geplant haben, sind zuversichtlich, dass keine nennenswerten Sandabtragungen entstehen. Auch computergestützte Simulationen zeigen, dass mit Sandabtragungen allenfalls in sehr geringem Ausmaß zu rechnen ist.

 

Zu dieser Fragestellung gibt es viele technische Details, so z.B. auch die Korngröße des verwendeten Sandes. Es ist verständlich, dass ein sehr feinkörniger Sand bei Überflutungen beginnen würde, im Wasser zu schweben. Wählt man einen grobkörnigeren Sand, ist die Gefahr eines solchen Abtrages oder auch durch Windverwehungen viel geringer.

 

Technisch vorstellbar und machbar sind auch weitere Schutzmechanismen: So sind kleinere Buhnenwerke an den Enden des Strandes vorstellbar. Auch mit Sand gefüllte Geocontainer, welche auf dem Meeresgrund liegen könnten, würden einen Unterwasserabtransport verhindern.

Sturmbedingte teilweise Überflutungen würden wohl nur zu einer Änderung des Strandreliefs führen: wassernah würde ein 'gewisser Wulst' entstehen, zum Land hin eine 'Art niedrige Badewanne'. Solche Veränderungen müssten dann im Frühjahr möglicherweise 'wegplaniert' werden. Die Kosten hierfür sind nicht hoch.

 

Aber all dieses weiter zu untersuchen, ist Aufgabe von Wasserbau-Ingenieuren.